SCUM: Übernahme von Splash Damage Group, Entlassungen bei Gamepires
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Simon -
28. Februar 2026 um 17:33 -
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Wer intensiv die Entwicklung von SCUM in den Steam Diskussionen verfolgt, wird sicherlich schon davon gelesen haben: Es gibt Gerüchte, nach denen wohl Gamepires an die Splash Damage Group verkauft wurde. Bisher war Jagex im Hintergrund als "Miteigentümer" bekannt. Im Juni 2025 kam das Gerücht einer Trennung auf (wir berichteten). Nun scheint sich das Blatt dahin gehend gewendet zu haben.
Übernahme durch Splash Damage Group
Drei Monate nach der Entlassung einer Reihe von Mitarbeitern hat sich Splash Damage in „Splash Damage Group” umbenannt und ein weiteres Studio übernommen. Die Rede ist von Gamepires - bisheriger Publisher und Entwickler von SCUM. Im Artikel von PC Gamer heißt es dazu weiter:
Die Übernahme, die von Emona Capital unterstützt wird und Teil einer „erneuerten strategischen Ausrichtung“ ist, sieht vor, dass die beiden Studios zur Splash Damage Group zusammengeschlossen werden, die sich „auf den Ausbau ihrer Premium-Entwicklungs- und Co-Entwicklungspartnerschaften in Verbindung mit der Skalierung der Scum-Franchise und Investitionen in neue IPs konzentriert“. Der ehemalige Finanzvorstand von Splash Damage, Ben Hopkinson, wird die Leitung als CEO übernehmen.
„Dies ist ein entscheidender Moment für Splash Damage“, sagte Hopkinson. „Unsere Unabhängigkeit und Erfahrung, zusammen mit der Übernahme von Gamepires, stärken unsere Fähigkeit, Live-Service-Titel zu skalieren und neue Premium-Multiplayer-Erlebnisse zu schaffen. Zusammen mit der strategischen Unterstützung und dem Branchennetzwerk von Emona Capital bietet diese neue Struktur eine stabile und positive Zukunft für Splash Damage.“
Seit 2024 ist Emona Capital auch Mehrheitseigentümer von Relic Entertainment und hält Beteiligungen an Blackbird Interactive.
Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich Spielestudios gegenseitig aufkaufen – die großen Deals wie Microsoft und Activision stehen dabei im Mittelpunkt, aber auch in kleinerem Maßstab kommt dies vor –, und oft sind Investmentfirmen wie Emona daran beteiligt. Aber eine ganze Reihe von Menschen zu entlassen und dann eine ganze Reihe neuer Mitarbeiter für einen nicht bekannt gegebenen, aber vermutlich hohen Geldbetrag einzustellen? Das scheint wirklich mies zu sein.
Emona Capital hat übrigens schon Gamepires als Studio selbst auf der Webseite gelistet. Dies könnt ihr hier nachschauen: https://www.emonacapital.com/portfolio
Noch wurde offiziell zu dieser Übernahme nichts kommuniziert. Ob da was kommt, ist noch unklar. Sobald es aber Neuigkeiten dazu gibt, werden wir sie nachreichen! Auch, wie sich das Ganze nun auf die Entwicklung von SCUM auswirken wird, was wiederum auch noch völlig unklar ist.
Quellen:
Entlassungen bei Gamepires
Traurige Nachrichten gibt es seitens Gamepires leider auch dazu. Beda und Matofski haben das Team von Gamepires verlassen und bedanken sich für die lange Zeit bei SCUM auf X bei der Community für ihre tolle Zusammenarbeit in dieser schönen Zeit.
Matofksi war bisher für den Bereich Marketing zuständig. Beda hatte den Part "Community Management". Mit Beiden standen wir als ScumWorld gut im Kontakt und können ihn daher nur viel Glück und Erfolg für ihren weiteren persönlichen Weg wünschen! Sie sind definitiv ein Verlust für das Spiel SCUM und die Community! ![]()
Für weitere Anfragen und Unterstützung der Community soll man sich an Fratman wenden, der bis dato auch viele Fragen rund um SCUM auf Steam beantwortet hatte und nun scheinbar die Position von Beda übernommen hat.
Wie geht's weiter?
Eine sehr gute Frage. Die Gerüchte und auch die Entlassungen bei Gamepires haben etliche Diskussionen in der Community ausgelöst - was ja irgendwie verständlich ist. Ob weitere Mitarbeiter von Gamepires von der Entlassungswelle betroffen sind, wissen wir gegenwärtig nicht. Man kann aber davon ausgehen, das sie (Splash Damage) im Zuge der Übernahme (falls es je eine gab) sicherlich bei Gamepires aufgeräumt haben, um den weiteren Weg zu ebnen. Ob dieser gut oder schlecht für SCUM enden wird, wird man sehen. Nicht jetzt, aber eventuell in der Zukunft.