Das hat aber auch Nachteile. Vorher reichte ein Einsatzrucksack aus, um einen Bunker zu plündern. Nun hat er nicht mehr genügend Stauraum. Jetzt kommen noch Schraubendreher, mehrere Lockpicks und Zange dazu. Da bleibt kaum Platz für das erbeutete Loot. Vielleicht wäre es daher sinnvoll, für die Tools ein eigenes tragbares Behältnis zu schaffen. Selbst der große Campingrucksack wäre wohl zu klein, wenn man die Killbox ausräumen möchte.
Das ist es im Grunde, was ich meine. Ist es Survival, wenn man so viel Zeug aufladen kann, dass man gar keinen Platz mehr hat? Das fühlt sich dann eher wie Item-Tetris an. Ich finde es deutlich spannender und realistischer, wenn man auch mal mit der Enttäuschung umgehen muss, wertvolles Werkzeug für fast nix verballert zu haben und sich eben vorher auch zu überlegen was man wirklich braucht.
Der Sinn der Killbox ist auch nicht wirklich, sie restlos leer zu räumen. Es geht darum, schnell zu entscheiden, worauf man sich konzentrieren will. Alternativ, sich im Team zu organisieren, um möglichst optimal abzustauben. Wenn alles mehr oder weniger leicht und risikofrei zu haben ist, verkommt das Spiel halt relativ schnell zum Sammelalbum und man sortiert gelangweilt die x-te AK in die Kiste.