Singleplayer in Scum ist nichts anderes als Multiplayer, nur alleine. Eben keine Gegner (PvP) und keine Mitspieler (PvE). Im Singleplayer ist NICHTS anders als im MP.
Da Scum ursprünglich als PvP Spiel gedacht war, braucht es keine weitere Story als "wir sind Gefangene auf einer Insel und müssen uns durchschlagen". Es braucht auch keine weiteren Beschäftigungsanreize wie die unsäglichen Quests. Die sind nur in das Spiel gekommen, weil sich die Spieler nicht selbst beschäftigen können und zu schnell wieder abhauen. Dafür machen sie das Ruhmpunktesystem kaputt.
Bei Scum im wirklichen PvP ergeben sich die Aufgaben für die Spieler von alleine. Du startest mit nichts - suchst dir was zusammen - wirst getötet und gelootet - startest wieder bei (fast) null - suchst dir was zusammen - baust eine Base - wirst geraidet - hast (fast) nichts mehr und beginnst wieder bei (fast) Null. Zwischendurch levelt man seinen Char und sucht Essen.
Was braucht es da an zusätzlicher Story? Das ist Survivalgame im ursprünglichsten Sinn. Nicht das, was bei Steam alles angezeigt wird, wenn man den Haken bei Survivalgames setzt.
Das Genre "Survivalgame" sollte enger unrissen werden. Denn so gesehen, ist "Donkey Kong" auch ein Survivalgame. Man muss ja "überleben".