Lehne ich persönlich komplett ab. Wenn man das Spiel weiter in den Abgrund stürzen will: Klar, warum nicht. Die Leute betreiben ihre Server als Hobby und geben schon genug Geld dafür aus, wenn sie vernünftige Anbieter und Hardware wollen. Eine Dokumentation über die Servereinstellungen oder ähnliches zu verkaufen, halte ich da für den absolut falschen Weg. Wie gesagt: Die Betreiber sitzen ja mehr oder weniger schon auf den Kosten für den Server selbst. Lieber sollte man an anderen Stellen erstmal nachbessern und schauen, dass das Spiel SCUM auch wieder attraktiv wird.
Warum ist eine Gute Anleitung für die Admins den ein falscher Weg? Verstehe ich nicht. Und die Betreiber geben soviel geld für Server aus, das da eine proffesionelle Anleitung dann nicht mehr drinn ist.
OK, kann man so sehen, geht aber am ganzen Thema stark vorbei. Fakt ist Hobbys kosten Geld und auch die Entwickler wollen bezahlt werden.
Hier wird beschrieben, wie Serverbetreiber fehlende Funktionen und Fehler mit eigener Arbeit auffangen und was Spieler am Spiel stört. Du siehst darin vor allem eine zusätzliche Einnahmequelle für Gamepires. Das geht am Anliegen ziemlich vorbei.
Ein paar Dinge daran sind besonders schief:
- Hostingkosten sind kein entgangener Umsatz für den Spieleentwickler. Für das Geld bekommt der Serverbetreiber Rechenleistung, Speicher, Netzwerk und Betrieb. Daraus folgt überhaupt nicht, dass Gamepires denselben Betrag mit Dokumentation oder Schulungen einnehmen könnte.
- Deine Umsatzrechnung besteht aus unbelegten Annahmen. Warum sollen aus 12.000 Spielern genau 3.000 Stammspieler werden? Warum sollen Tausende Serverbetreiber solche Dienstleistungen kaufen? Die Multiplikation stimmt, aber die angesetzten Kundenzahlen und deren Zahlungsbereitschaft sind damit nicht begründet.
- Eine Anleitung repariert keinen wirkungslosen Regler. Die Zoneneinstellung bleibt auch nach kauf einer PDF noch wirkungslos. Erst muss die Funktion stimmen, dann muss nachvollziehbar dokumentiert sein, wie sie arbeitet.
- Ein Zertifikat schafft nicht automatisch Kompetenz. Dafür bräuchte es belastbare Inhalte, eine sinnvolle Prüfung und einen tatsächlichen Nutzen. „300 € pro Modul, 250 € jährlich“ beschreibt zunächst Preise, noch keinen Mehrwert.
Bezahlte individuelle Unterstützung oder vertiefende Schulungen können durchaus sinnvoll sein. Aber eine verlässliche Dokumentation vorhandener Servereinstellungen würde ich zur normalen Produktpflege zählen. Gerade wenn Betreiber schon erhebliche Arbeit investieren, um das Spiel für ihre Community attraktiv zu halten. Und mal ehrlich: Mit KI lässt sich vorhandenes, geprüftes Wissen schnell in eine verständliche Dokumentation bringen. Die eigentliche Arbeit besteht darin, herauszufinden, was die Einstellungen tatsächlich bewirken – einschließlich der Bedeutung von versteckten Standardwerten wie „-1“ an der jeweiligen Stelle. Genau diese Arbeit leisten wir bei D.R.O.N.E. bereits selbst. Gamepires hat Zugriff auf den eigenen Quellcode. Dass vorhandene Servereinstellungen verlässlich beschrieben werden, halte ich deshalb für einen berechtigten Anspruch an die Produktpflege.
Deine Forderung nach einer klaren Entwicklungsrichtung ist allerdings nachvollziehbar. Das „erst mal UE5“ bleibt dagegen ohne Erklärung, welches konkrete Problem dadurch behoben werden soll. Aus einem Enginewechsel folgt weder automatisch eine Reparatur der Fahrzeugprobleme noch eine bessere Serverkonfiguration.
phil
Und wieso meinst du geht das am Thema vorbei.? Rechne mal zusammen was die Community alles für Werte erwirtschaftet hat. Vom International Programm mal gar nicht zu reden.
Und wenn man schon Kohle machen will als Entwickler sollte man es richtig machen. Klar haben die auch ein paar Lizenzkosten eingenommen. Aber es scheint nicht zu reichen. Und Schulungen die einen einmal den Kontakt zu Entwickler von Gamepire herstellen können, wo man alles mal gescheit erklärt bekommt wäre eine Hilfe. Und nicht bei jedem Update dann voll ins reverse engineering einsteigen um zu erfahren welche Befehle dann drinn sind und was sich wie auf was auswirkt. Gerade eine Schulung kann einem Serverbetreiber sehr viel Zeit ersparen. Und die mehrheit der Serverbetreiber dürften nicht über gehobene IT Kenntnisse verfügen durch Berufserfahrung oder Studium oder Ausbildung.
Fakt ist wenn die Entwickler nicht schnell was richtig gutes sich einfallen lassen dann gute Nacht Scum.
Und nicht falsch verstehen ich spiele immer noch sehr gerne Scum, aber man merkt es kommt nichts wirklich neues mehr raus. Es wurde in der Vergangenheit zuviel Zeit verplempert.
Und ein zertifikat schafft nicht automatisch Kompetenz? Ich weis nicht. Dann ist Berufsausbildung und Studium auch keien Kompetenz. Sind schlieslich alle Abschlüsse nur irgendwelche zertifikate die jemand ausgedruckt hat. Ich rede nicht davon nur einem ein Zertifikat zuzuschicken, sondern von einer korrekten Schulung. Mit allem drum und dran.
Und klar man kann alles totquatschen, aber solangsam wachen mal manche auf.
Deine Umsatzrechnung besteht aus unbelegten Annahmen. Ist logisch wer hat einblicke in Umsatzbücher von Gamepire. DAs dies beispiele waren um die mögliche Einnahmensverhältnisse aufzuzeigen solltest du aus dem Kontext nehmen können. Und das Serverowner viel mehr ins Spiel investieren als einfache Spieler ist wohl klar. Und wie gesagt die Rechnung mit Arbeitszeit mache ich bewust nicht auf. Manche legen soviel Zeit in ihr Projekt, das es schon ein Fulltime Job sein könnte.
Schulungen sind eine Cash Cow. Das sieht man aus anderen Bereichen. Und was passiert wenn die Spielerzahlen mal richtig absinken, kann man bei anderen Spielen sehr gut sehen.
Sobald sich Scum nicht mehr rechnet zu warten wird es eingestellt. Und das sollte man vermeiden, das noch mehr Spieler abwandern.
Wenn heute jemand Scum kauft weist du was er hinlegen soll für das gesammte Spiel? DAs ist auch ein Punkt was schon mal zur Ansprache gehört. Scum wird immer teurer.
Abert was solls wir werden sehen wo die Zukunft hingeht. 🤣🤣🤣